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News von 1.1.2017 bis 31.12.2017

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3.10.17 Polderlauf, Ingelheim, 3.10.2017...

"Um mal wieder was für die Schnelligkeit zu tun startete ich heute beim Polderlauf in Ingelheim über 10 Km. Das Ziel war unter 40 Minuten zu laufen. Der Start erfolgte im Stadion im Blumengarten, wo sich auch das Ziel befand. Danach verlief die Strecke über asphaltierte Wege, wenige Meter vom Rhein entfernt, bis es nach einer Schleife nach rund 6 Km wieder zurück zum Stadion ging.

Ich startete etwas schneller als geplant, behielt das Tempo aber bei, da ich das Gefühlt hatte langsamer zu laufen und mich gut fühlte. Das Tempo konnte ich relativ konstant halten, auch als wir für ein paar Km Gegenwind hatten. Nach 39 Minuten und 13 Sekunden erreichte ich als 5. in der Gesamtwertung und 2. in der Ak das Ziel. Ich bin mit der Zeit hochzufrieden. Mein Ziel ist es nun in 2 Wochen beim Mainuferlauf in Offenbach einen guten Halbmarathon zu laufen." (Text by Michael)

3.10.17 Jungfrau- Marathon, 9.9.2017...

"Nachdem ich mir schon vor ein paar Jahren vorgenommen hatte mal dem Jungfraumarathon zu laufen war es in diesem Jahr nun soweit. Ich hatte vor mehreren Passtschonern, vor allem von Gunter, tolle Berichte über den Lauf gehört und bin mit hohen Erwartungen in die Schweiz, nach Interlaken gereist.

Dem schlechten Wetterbericht zum Trotz hoffte ich auf gute Bedingungen mit klarer Sicht auf das Bergpanorama. Dafür sah es am Start noch gut aus. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen reihte ich mich in den Startblock ein. Hier traf ich, wie auf dem Foto zu sehen ist, Gordon der schon ein paar Mal bei uns an der Viehweide mitgelaufen ist. Für ihn war schon die zweite Teilnahme am Jungfraumarathon. Um 08:30 Uhr erfolgte der Startschuss. Auf den ersten Km verlief die Strecke auf einem flachen Kurs durch Interlaken und Später durch angrenzende Ortschaften. Hier standen überall viele Zuschauer. Die Stimmung war hier wie bei einem Stadtmarathon. Danach ging es über Feldwege und Landstraßen. Die Strecke blieb hier noch relativ flach. Vereinzelt kamen leichte Steigungen dazu. Nach ca. 10 Km bemerkte ich leichte Schmerzen in beiden Oberschenkeln, die sich auf den weiteren Km steigerten. Nach 21 Km erreichten wir die Ortschaft Lauterbrunnen. Von hier waren es jetzt knapp noch 5 Km bis zum Anstieg. Die Oberschenkel bereiteten mir hier schon stärkere Probleme. Es fühlte sich an wie vor ein paar Monaten in Biel , wo ich mir ein Läuferknie zuzog.

Nach 25,5 Km änderte sich der Streckenverlauf dann erheblich. Es kam die erste richtig schwere Steigung, die sich über mehrere Km hinzog. Hier musste ich, wie fast alle anderen, teilweise gehen. Den Oberschenkeln tat diese veränderte Belastung gut. Die Schmerzen wurden weniger. Die Sicht auf die umliegenden Berge verschlechterte sich zunehmend. Es wurde immer nebliger, je höher wir kamen. Starke und weniger starke Steigungen wechselten sich nun ab. Es kamen immer wieder Abschnitte, an denen man gehen musste. Außerdem machte sich bei mir die Höhenluft bemerkbar. Das Atmen fiel mir deutlich schwerer als vor dem Anstieg. Bis Km 30 war von den umliegenden Bergen nichts mehr zu sehen. Wir liefen jetzt in eine immer dichter werdende Nebelwand.

Nach ca. 36 Km erreichten wir die Baumgrenze. Vor uns lag nun die Moräne des Eigergletschers, über die die Strecke hinauf zur kleinen Scheidegg verlief. Der Nebel war inzwischen so dicht, dass man nur noch rund 20-30 Meter weit sehen konnte. Dazu regnete es bei starkem Wind mittlerweile heftig. Hier brauchte ich nun die Armlinge, die ich vor dem Start, nach langem überlegen eingesteckt hatte. Dazu machte mir dünne Luft nun noch schwerer zu schaffen. Mir kamen hier die Worte von Gunter in den Sinn, der mir schon Monate vor dem Lauf gesagt hatte, dass ich es einfach genießen soll. Hier gab es definitiv nichts mehr zu genießen. Ich fror bei gefühlten 0 Grad und schleppte mich den schmalen steilen Trailpfad, entlang der Moräne, bis zum höchten Punkt bei Km 41 hinauf. Hier stand ein Dudelsackspielr, der Amazing Grace spielte, was auch häufig als Trauerhymne bei Beerdigungen gespielt wird. Passte irgendwie. Danach gab es nochmal eine kurze Kletterpartie an einem Hindernis. Von hier lief ich die letzten Meter auf die Nebelwand zu, aus der nach 4 Stunden und 38 Minuten endlich das Ziel auftauchte. Gordon war 19 Minuten schneller und verbesserte damit seine Zeit aus dem letzten Jahr. Glücklicherweise tat die veränderte muskuläre Belastung in der zweiten Hälfte meinen Oberschenkeln gut. Ich in der zweiten Hälfte hatte ich kaum noch Probleme. Alles in allem war es ein tolles Erlebnis. Definitiv war es einer der schwersten Läufe, die ich je gemacht habe. Ich hätte schon Lust hier bei besserem Wetter nochmal zu laufen." (Text by Michael)

Start

Ziel

3.9.17 Koberstädter Waldmarathon, 27.8.2017...

"Eine Woche nach dem Rieslinglauf und 2 Wochen vor dem Jungfraumarathon hatte ich nochmal einen langen Lauf geplant. Da der Koberstädter Waldmarathon an diesem Wochenende stattfand entscheid ich mich hier locker mitzulaufen.

Nachdem ich mich, nach dem Startschuss, bemühen musste das Trainingstempo beizubehalten und nicht in den Wettkampfmodus zu switchen hatte ich mich nach ein paar Km eingelaufen. Ich genoss die Landschaft rund um die hügelige Waldstrecke in der Koberstadt. So nennt man nämlich das Waldgebiet südlich von Egelsbach. Die Strecke verlief über einen Rundkurs mit mehreren Schleifen fast ausschließlich auf gut befestigten Waldwegen. Lediglich die Ersten und letzten zwei Km führen über asphaltierte Feldwege und Straßen im Ort. Nach 35 Km im lockeren Tempo hatte ich dann genug. Ich lief deutlich schneller und überholte zahlreiche Teilnehmer, die mich teilweise sehr überrascht anschauten.

Nach 3 Stunde und 43 Minuten erreichte ich als 6. in der Ak und 24 ingesamt das Ziel. Jedoch waren Zeit und Platzierung für mich heute unwichtig. Ich hatte einen schönen langen Lauf mit Endbeschleinigung gemacht und sollte jetzt fit sein für den Jungfraumarathon." (Text by Michael)

3.9.17 Rieslingauf, Oestrich-Winkel, 20.8.2017...

"Nach der Verletzungspause wollte ich beim Halbmarathon in Oestrich-Winkeln sehen, wozu ich mittlerweile wieder in der Lage bin. Dier Bedingungen waren bei Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 20 Grad optimal. Anders als so oft war ich diesmal nicht der einzige von Passtschon, der an den Start ging. Sandra ging ebenfalls für den Halbmarathon an den Start.

Die Strecke war sehr hügelig mit vielen kurzen An-und Abstiegen. Nach einer kurzen Runde durch den Ort ging es auf gut gepflasterten Feldwegen in die Weinberge. Nach knapp 10 Km liefen wir wieder zurück zum Sportplatz, von dem wir gestartet waren. Hier befand sich das Ziel des 10 Km-Laufs. Für alle, die den Halbmarathon laufen wollten ging es wieder zurück auf den Rundkurs zur zweiten Runde. Hier war ich schnell darüber irritiert, dass die auf den Km-Marken jeweils ein Km mehr angegeben war, als mir auf der Uhr angezeigt wurde. Ich fragte mich, ob ich irgendwo falsch abgebogen war oder der Veranstalter die Markierungen alle falsch gesteckt hatte.

Nach 20 Km und 1 Stunde und 24 Minuten erreichte ich das Ziel. Hier erfuhr ich, dass ein Streckenposten einen Fehler gemacht und alle Läufer falsch gelotzt hatte. Wir sollen eigentlich nach

der Ersten Runde eine zusätzliche 1,1 Km lange Schleife im Ort laufen. Stattdessen wurden wir direkt zürück in die Weinberge geschickt. Für mich bedeutete die Zeit Platz 11 in der Gesamtwertung und Platz 3 in der Ak. Mehr als ich erwartet hätte. Auch für Sandra lief es gut. Sie lief nach 1 Stunde und 41 Minuten ins Ziel ein und erreichte den 3. Platz in der Ak und Platz 8 in der Gesamtwertung." (Text by Michael)

29.7.17 Besuch bei den Deutschlandläufern...

"Kurz entschlossen war ich gestern mal in Angelbachtal, dem Etappenziel der 13. Etappe des Deutschlandlaufs. Ich mußte ja sehen, wie sich Frank so schlägt. denn er wußte nichts von meinem Vorhaben. Nur Anna war informiert und wir haben uns im Ziebereich getroffen...
Als der erste Teilnehmer ins Ziel kam, bin ich gemütlich losgejoggt, um Frank entgegen zu laufen. Als ich so etwa fünf Kilometer hinter mir hatte, wartete ich auf einer Bank und sah einige an mir vorüberlaufen, die sich sehr über meinen Applaus gefreut haben. Nur Frank wollte und wollte nicht auftauchen. Dann kam die Nachricht von Anna, daß er sich verlaufen hat... Also weiter warten und noch ein Stück mehr Entgegenlaufen. Irgandwann kam der Wandersmann angetrottet und ich versteckte mich hinter einem Auto, um ihn dann von hinten zu überraschen. Allein der Blick, als ich ihm die Hand auf die Schulter legte, war die ganze Warterei wert. Nach ein paar Metern und seiner Verlaufgeschichte sind wir dann wieder angetrabt und mit zwei anderen dann die letzten fünf Km ins Ziel gelaufen.

Ziel

Dann mussten erstmal die geschundenen Beine etwas gekühlt werden. Auch die Wirkung der inneren Kühlung sollte man nicht unterschätzen...

Im Teich

Seinen "gebrauchten Tag" haben wir dann mit Weizenbier und Grillgut ausklingen lassen. Ich wünsche ihm für die kommenden Etappen viel Glück und Durchhaltevermögen!" (Text by Gunter)

Mahlzeit

23.7.17 Deutschlandlauf von Sylt auf die Zugspitze...

 "Seit gut einer Woche ist unser Frank unterwegs, um von Nord nach Süd durch Deutschland zu laufen... Er beschreibt seine täglichen Strapazen in seinem Blog, den Ihr Euch hier anschauen könnt!
Die offizielle Seite zum Lauf findet Ihr hier....

Etappanziel

22.7.17 3....2....1...

"Etwas verspätet, aber dennoch gern ein kurzer Bericht über meine Frühjahrsaktivitäten, die ich mit 3...2...1 gut zusammenfassen kann: 3 Läufe...2 Premieren...1 Podestplatz.
Die erste Premiere war am 8. April der Saaletal-Marathon rund um Ramsthal. Das liegt im Fränkischen zwischen Würzburg und Fulda in der Nähe von Bad Kissingen. Die Veranstaltung bietet viele verschiedene Strecken und ist ein echtes Dorfereignis. Sehr liebevoll organisiert. Den Marathon nahmen insgesamt nur 70 Leute unter die Füße. Das Wetter war perfekt für Anfang April. Die Strecke ist zweigeteilt: Auf der ersten Hälfte landschaftlich sehr schön, teilweise an der Saale entlang mit zwei kräftigen Anstiegen gleich zu Beginn und ab km 18. Die zweite Hälfte empfand ich als ein wenig öde, meist entlang mehr oder weniger stark befahrener Straßen. Ich habe den Lauf als langen Trainingslauf geplant, Zielzeit 4 Stunden. Hat auch alles perfekt gepasst. Mit 3:54:16 reichte es überraschenderweise sogar fürs Podest: 2. in der M55 von 15 Finishern. Hätte ich gewusst, dass nur ein paar Minuten zum Sieg gefehlt haben, hätte ich gewonnen, wäre locker drin gewesen.

Die zweite Premiere war am 30.April der Oberelbemarathon von Königsstein in der Sächsischen Schweiz nach Dresden, immer den Elberadweg entlang. Nachdem es die Tage zuvor viel geregnet hatte, war am Lauftag Kaiserwetter: Strahlender Sonnenschein, aber noch keine Hitze. Landschaftlich ist der Lauf äußerst attraktiv. Die ersten 15 km geht es durch die Sächsische Schweiz mit tollen Ausblicken z.B. Auf die Bastei. Danach eine kurze Runde durch Pirna und weiter auf dem Elberadweg vorbei an Schloss Pillnitz, durch das "Blaue Wunder" und die Waldschlößchenbrücke. Von dort aus hat man einen wundervollen Blick auf die Altstadt, die man am Elbufer durchquert. Sehr stimmungsvoll war dann auch der Einlauf im erstaunlich vollen Steyer-Stadion. Auch hier war von meiner Seite eher ein langer Trainingslauf zur Rennsteigvorbereitung geplant. Ich bin sehr gleichmäßig und relativ relaxt gelaufen, die 3:38:48 waren vollkommen ok und waren in der M55 für Platz 20 von 96 Teilnehmern gut.

Oberelbemarathon
Startgelände Oberelbemarathon in Königstein

So fühlte ich mich relativ gut gerüstet für meine insgesamt 16. Teilnahme am Rennsteiglauf, natürlich wieder den langen Kanten. Neu war in diesem Jahr, dass die Strecke neu vermessen wurde, die mit 73,5 km nun knapp 1 km länger ist als vorher angegeben. Früher war es immer etwas kurios, da sich der 70. Kilometer über fast zwei Kilometer hingezogen hatte. Das hatte besonders Neulinge jedes Jahr wieder böse demotiviert. Trotz guter Vorbereitung und bestem Laufwetter lief es bei mir nicht optimal. Bergauf ging es schwer, bergab auch nicht viel besser und die letzten 3 Kilometer war ich böse platt. So kam nur eine Zeit von knapp über 8 Stunden raus, aber immerhin bedeuteten die 8:02:55 noch Platz 51 von 243 in der Altersklasse. Überhaupt muss man sagen, dass gerade die lange Strecke auf dem Rennsteig in den letzten Jahren wieder boomt. Vor 7/8 Jahren hatten die Teilnehmerzahlen bei etwa 1500 gelegen, inzwischen sind regelmäßig knapp 2500 am Start. Es lohnt sich auch wirklich: Ein harter Lauf mit vielen Höhenmetern, aber landschaftlich sehr schön und immer wieder toll organisiert.
Nach dem Lauf haben wir bei meinem Bruder, der diesmal verletzungsbedingt nicht laufen konnte, wieder unsere Rennsteiglaufparty in Erfurt gefeiert. Aus unserer Familie nehmen immer mehrere Leute auf diversen Strecken Teil, auf dem Bild meine Nichte mit ihrem Freund, die beide den Marathon in knapp über 4 Stunden gefinisht haben." (Text by Klaus)

Rennsteiglauf
Rennsteiglaufparty in Erfurt

15.7.17 bergab - bergauf - bergab mit Trail- Passage...

"So ungefähr kann man den Stedter Mühlenlauf beschreiben, der in Oberursel- Oberstedten begnnt und dann mit einem kleinen Abstecher durch Bad Homburg wieder in den Wald oberhalb von Oberstedten führt. Zu Beginn auf Strassen, dann auf Forstwegen und zum Schluß ab Km 7 noch mit einem schönen Trail- Abschnitt garniert, macht der Lauf über 10 Km doch recht viel Spaß. Vorbei geht es unter anderem am Hirschgarten und am Forellengut...
Recht zufrieden war dieses Jahr Michael, der mit einer guten Zeit von 43:05 Minuten den 14. Gesamtplatz belegte, der aber "nur" zum 7. Platz in derM30 langte. Hier war die Konkurrenz unerwartet stark.
Meine Zeit von 48:45 Minuten langte schließlich zum 41. Platz in der Gesamtwertung, aber ebenso zum 7. Platz in der M50. Mit einer solchen Zeit von unter 50 Minuten hätte ich vor dem Lauf nicht gerechnet, auch wenn die Strecke laut meiner GPS- Uhr nur 9,87 Km lang war." (Text by Gunter)

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30.6.17 Irgendwie werden die Anstiege immer steiler...

"...oder es kommt mir nur so vor!

Na, egal, Ende Juni findet alljährich der Burglauf in Epppstein statt und ich war mal wieder am Start. Bei über 300 Teilnehmern und teilweise engen Waldwegen sollte man sich überlegen, wann und wo man Kräfte rauspulvert und auf Gedeih und Verderb überholt. Oder man spart seine Kräfte auf diesen Abschnitten und gibt erst Gas, wenn sich das Feld auseinander gezogen hat bzw. auf den breiten Strassen. Gerade auf dem Schlußanstieg kann man wunderbar Plätze gutmachen, weil viele der Mitstreiter bei den Bergabpassagen ihre Körner verschossen haben und dann den Anstieg eher gemütich bewältigen...

Bei mir langte es dann im Ziel mit 39:45 Minuten zum 113. Platz gesamt und 23. Platz in der M50...

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16.6.17 Irgendwann musst Du nach Biel...

"...und dann immer wieder!

Das sagte ich mir, nachdem ich dort letztes Jahr meinen ersten hunderter gelaufen bin. Nach dem tollen Erlebnis war für mich sehr schnell klar, dass ich diesen Lauf am besten schon im nächsten Jahr wiederholen werde. Ich richtete nach überstandener Verletzung ab Februar mein Training darauf aus und wollte meine Zielzeit von 10 Stunden, 20 Minuten deutlich verbessern. Das oberste Ziel war jedoch gesund in Ziel anzukommen.

Bei angenehmen Temperaturen von knapp 20 Grad erfolgte um 22 Uhr der Startschuss. Nach einer kurzen Schleife durch Biel und die Nachbarortschaften ging es hinaus in die Nacht. Es war Vollmond und relativ wolkenfrei. Teilweise hatte man auch ohne Lampe eine gute Sicht auf die Strecke. Über Landstraßen und Feldwege erreichten wir nach 17 Km Aarberg. Hier durchquerten wir die alte Holzbrücke. Eines der Wahrzeichen des Laufs. Ein paar Km später stießen die Fahrradeskorten zum Feld hinzu. Nach knapp 40 Km kam ein langer Anstieg, ehe es ab Km 45 für mehrere Km leicht bergab ging. Ich bemerkte an dieser Stelle ein leichtes Stechen im linken Oberschenkel, wie ich es kurz vor meiner Verletzung im Herbst schon im anderen Bein gespürt hatte. Nach knapp 56 Km erreichten wir Kirchberg. Hier befand sich das Ziel des 56 Km-Laufs, eine Verpflegungsstelle und Dropbags mit Wechselklamotten, die man sich hier deponieren lassen konnte.

Das Wiederanlaufen war danach nicht so einfach. Der linke Oberschenkel fing nun an zu stechen. Die Schmerzen zogen bis zum Knie runter. Ich kannte die Schmerzen leider zu gut. Die Strecke führte nun auf den Ho-Chi-Minh-Pfad. Einen ca. 10 Km langen ebenen Trailpfad, der an dem Flüsschen Emme entlang läuft und offiziell Emmendamm heißt. Hier verstärkten sich die Schmerzen. Das Tempo konnte ich jetzt nicht mehr halten und versuchte einfach weiterzulaufen. Ich sagte mir evtl. nehmen die Schmerzen ab, wenn der Pfad hinter mir liegt und die muskuläre Belastung eine andere ist. Leider erfüllte sich diese Hoffnung nicht.

Die Schmerzen wurden Stärker. Ich blieb mehrfach stehen und machte Dehnübungen, durch die sich das Bein zumindest kurz besser anfühlte. Jedoch verschlechterte sich die Situation zunehmend, so dass ich nach rund 75 Km nicht mehr laufen konnte. Ich versuchte nun das letzte Stück zu Ende zu gehen um wenigstens ins Ziel zu kommen. Die Schmerzen nahmen weiter zu, so dass ich irgendwann nur noch hinken konnte. Durch die Schonhaltung hatte ich nun auch Schmerzen im rechten Schienbein, evtl. Shin Splints. Es war ein Alptraum. Nach 87 Km bekam ich eine Schmerztablette. Das war meine Rettung. Die Schmerzen wurden weniger und ich ging das letzte Stück zu Ende. In Biel angekommen erreichte ich nach 13 Stunden und 22 Minuten das Ziel. Na ja, wenigstens gefinished.

Schade dass der Körper die Belastungen mal wieder nicht mitgemacht hat. So macht ein Hunderter definitiv keinen Spaß. Ich weiß jedoch wo die Wurzel des Problems liegt und was ich machen muss um es zu beheben." (Text by Michael)

Biel

12.6.17 BGL 2017 ist Geschichte...

"Ich sitze hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da es wieder phantastisch, hart, historisch war und leider schon vorbei ist. Dieses Jahr bin ich erstmals ohne Ambitionen ins Rennen gegangen und wollte nur Kilometer für den Deutschlandlauf sammeln. Aber meisst kommts dann doch anders. Plan war 4 der 5 Etappen doppelt zu laufen, was ich 3 mal gemacht habe um unser Auto nachzuziehen. Verwunderung allenthalben ! Das bedeutet das ich nur mit 85% laufen konnte, nicht auf Platzierung. Etappe 1 begrüsste uns schon mal mit Gewitter, Etappe 5 wie so oft mit gnadenloser Hitze. BGL eben.

Als ich nach 3 Etappen als erste M50 in Gelnhausen auf meiner Lieblingsetappe durchs Ziel ging und Platz 5 mit Schlagdistanz zu Platz 2 inne hatte reifte der Plan vielleicht doch einen Treppchenplatz zu ergattern. Etappe 4 heute Morgen ging dann prompt in die Hose. Nach ca. 8 Km blockierte mir der Ischiasnerv und ich konnte das steile Gefälle nach Wächtersbach nur noch langsam unter Schmerzen in Rücken und linkem Knie runter laufen. Uf der Etappe 3 auf 5 zurückgefallen und wieder die Zeit vom Vorabend verloren. Glücklicherweise konnte Gert Specht vom Massageteam die Blockade lösen. Geplantes Zurücklaufen entfiel daraufhin aus Vernunftsgründen.

Vor Etappe 5 war der Abstand auf Pl. 1: 7:23", auf 2 nur 2:30". Dann kam das Historische. Ich entschied mich doch noch mal anzugreifen und "all In" zu spielen. 30°C und Jede Menge Erfahrung gegenüber dem führenden Holländer ließen zumindest eine kleine Chance offen. Die 2,5 Minuten auf 2 und 3 sollten allemal möglich sein. Ich lief dieses mal mit der Spitze in den ersten langen Anstieg hinein und als 4. über den 20% Buckel bei 2,3 Km. Alle M50 Gegner ausser Sicht. Bääähm. Berge kann ich. Keine Schmerzen mehr, also runter ballern 3:12" auf der Uhr. Die lange Ebene zwischen Saalmünster und Kinzigtalsperre bietet keinen Schatten. 4-er Schnitt trotzdem bis KM 12 gehalten und auch noch an der Talsperre bis ins Ziel kaum Zeit verloren. In Steinau lief ich als 5. Gesamt in 1:13:14" nach 17,5 Km ein. Hammer. Dann begann das warten. Nach 2,5 Minuten war klar das keiner der Jungs von Platz 1-4 folgen konnte. Platz 2 war sicher. Der zweite M50-er Thomas Schiller kam erst nach 5 Minuten in Sicht. Der führende Holländer wars nicht. Dann begann ich nach 7 Minuten die Sekunden zu zählen. Exakt nach 7:23" lief Gerrit abgekämpft über die Ziel-Linie. Zeitgleich auf Platz 1 !! Das gabs noch nie nach 5:35:10" Stunden und 82 Kilometern. Grosses Kino und grosse Freude über diesen unerwarteten Sieg beim BGL. Big Party im Brunnen und nachher auf dem Kumpen.

Wie immer genial mit vielen alten Freunden und vor allem Mit Anna, die bei ihrem 2. BGL super durch kam und mit unter 8 Stunden auch noch 6. Der Mannschaftswertung mit den Goldmarien wurde wo sie kurzfristig nach Etappe 1 eingesprungen war weil Anja Kuttig ausfiel.
Ich komme auch zum 17 mal wieder. Versprochen.??" (Text by Frank W.)

Etappe 3 mit JochenSiegerehrung

->Gesamtergebnisliste<-









25.5.17 Unterwegs mit dem Hannes- Express...

"Wie immer ist Christi Himmelfahrt nicht nur Vatertag, sondern auch das obligatorische Datum für den Kreisstadtlauf von Hofheim (neue Kreisstadt) nach Höchst (alte Kreisstadt). Also mußte entsprechend vor dem Bierchen unterhalb des Schlosses in Höchst erst mal etwas Schweiß fließen. Nur einer konnte sich gemütlich zurücklegen und den Lauf bzw. die Fahrt im Babyjogger genießen. Dafür mußte Mutter Britta, die zusammen mit Ihren Pacemakern Markus und Gunter unterwegs war den Wagen mit Hannes schieben, wobei Markus teilweise unterstützend eingreifen konnte/wollte/durfte/mußte.Da wir relativ flott unterwegs waren, konnte sich Britta sogar eine Pippipause genehmigen :-) Leider konnten wir so die 50 Minuten nicht ganz knacken...
Am Start war der Express noch mit Anna und Frank S. zusammen, aber die beiden konnten dem Tempo (?) leider nicht so ganz folgen...
Eine tolle Zeit legte Sandra hin, die damit sogar noch den zweiten Platz in ihrer Altersklasse belegen konnte...
Gut bzw. knapp eine Minute pro Kilometer schneller waren Michael und Frank W. unterwegs...
Als endlich alle im Ziel waren, konnte dann zum gemütlichen Teil übergegangen werden, der war zwar nicht so schweißtribend, aber dafür ähnlich feucht...
Und hier noch die Fakten zum Lauf:
Frank W.: 18. Ges. 2. M50. 0:38:52
Michael: 28. Ges.  6. M35. 0:40:44   
Sandra: 16. Ges. 2. W30. 0:47:43
Gunter: 255. Ges. 38. M50. 0:50:10
Markus 256. Ges. 39. M50 0:50:11
Britta 27. Ges. 5. W35. 0:50:13
Anna 90. Ges. 18. W40. 0:55:00
Frank S. 453. Ges. 67. M50. 0::55:44
(Text by Gunter, Bilder by Lars)

StartStart

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7.5.17 Wings for life run München...

"Für mich hieß es am vergangenen Sonntag Warmlaufen für den 100 Km-Lauf in Biel in 5 Wochen. Der Wings for Life World Run sollte der letzte zügige lange Lauf vor dem 100er werden. Die Besonderheit bei diesem Rennen war, dass es kein festes Ziel gab. 30 Minuten nach dem Start startete ein Auto, dass sogenannte "Catcher Car" und begann die Strecke abzufahren. Für die Läufer, die es dabei passiert war das Rennen damit beendet. Gezählt wurde am Ende nicht die Zeit sondern die gelaufenen Kilometer. Mein Ziel war es mindestens die Marathondistanz zu laufen, im Idealfall aber noch ein paar Km mehr zu schaffen.
Bei strömendem Regen ging es zunächst vom Olympiastadion quer durch den Olympiapark. Anschließend verlief die Strecke knapp 10 Km durch die Stadt und Vororte, ehe es in nordwestlicher Richtung auf Landstraßen und Feldwegen weiterging. Bei rund 10.000 Teilnehmern fühlte es sich hier an wie bei einem Stadtmarathon. Für mich lief bis zunächst alles nach Plan. Nach 1 Stunde und 29 Minuten erreichte ich die Halbmarathonmarke. Hier hoffte ich noch deutlich mehr als die Marathondistanz zu schaffen. Doch kurz darauf bekam ich plötzlich Schwindelgefühle und fühlte mich ziemlich schlapp. Einen Tag später merkte ich, dass ich mir eine Erkältung eingefangen hatte, die sich hier wohl schon bemerkbar machte. Das Tempo konnte ich nicht mehr halten. Ich änderte meine Taktik und versuchte jetzt wenigstens die Marathonmarke zu erreichen. Hierfür hatte ich schließlich noch ein gutes Zeitpolster.
Der Wind nahm nun zu und die Strecke wurde hügeliger. Nach 41 Km merkte ich an einer Kurve, dass das Auto knapp hinter mir war. Ich zog das Tempo nochmal an und erreichte nach 3 Stunden und 9 Minuten die Marathonmarke. Eine Minute später überholte mich das Catcher Car. Ich belegte damit Platz 81. Ich bin froh, dass ich unter den Umständen wenigstens die Marathondistanz geschafft habe. Jetzt heißt es für mich erst mal auskurieren und fit zu werden für Biel." (Text by Michael)

23.4.17 Alle Jahre wieder...

"Wie jedes Jahr ruft das Weiltal und wir sind dabei, um ein bisserl zu laufen und hinterher ein bisserl Spaß zu haben.
Allen voran Frank, der heute senen 100. Marathon bestritt, diesen aber nur als Training lief. Entsprechend war seine Zeit von 3:08:03 (18. Gesamt, 6. M50) nicht so berauschend, aber nur Nebensache. Neben ihm war noch Michael auf dem langen Kanten unterwegs, aber auch nur trainierend in 3:37:21 (82. Gesamt, 11. M35)
Auf der 22 Kilometer Strecke war Rainer in 2:07:35 kurz vor Claudia im Ziel. Sie benötigte 2:11:05 Stunden, sah aber kurz vor dem Ziel genauso locker aus wie Rainer.
Ich lief den Bambini- Lauf über 12 Kilometer und machte daraus einen schönen Stegerungslauf und konnte mein Ziel 5er Schnitt locker unterbieten. In 0:58:45 erreichte ich das Ziel in Weilburg und belegte damit den 34. Gesamtrang und den 4. Platz in der M45.  Obwohl ich eigentlich älter bin, aber egal...
Anschließend wurde wie immer obligatorisch gefeiert" (Text by Gunter)

FrankRainr

ClaudiaMichael

GunterHubi

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20.4.17 Osterlauf, Rodgau, 25 Km, 17.4....

"Am vergangenen Montag gab es für mich einen Lauf unter besonderen Bedingungen. Zum einen wollte ich testen wie gut ich eine Woche nach dem 6-Stundenlauf wieder regeneriert bin. Zu anderen herrschten durch das Wetter extreme Bedingungen. Die Temperaturen lagen bei ca. 7 Grad. Durch heftigen Regen und Sturmböen fühlte es sich jedoch deutlich kühler an.

Direkt nach dem Start merkte ich, dass ich mit meinem kurzärmeligen Shirt etwas zu dünn angezogen war. Ich kühlte schnell aus und hatte bald kein Gefühl mehr in den Händen. Auf den ersten beiden Km ging ich es noch sehr verhalten an und steigerte danach das Tempo. Nach rund 10 Km merkte ich jedoch, dass mir der 6-Stundenlauf noch in den Beinen steckt. Ich verlangsamte das Tempo etwas und versuchte den Rest der Strecke in einen konstanten Schnitt zu laufen. Nach 12,5 Km kamen wir wieder zum Startbereich. Ab hier ging es nun auf die zweite Runde. Die Waldwege waren jetzt noch aufgeweichter und die Müdigkeit in den Beinen machte sich stärker bemerkbar. Als ich nach ca. 15 Km einem applaudierenden Streckenposten Daumen hoch zeigen wollte merkte ich, dass ich die Finger kaum noch bewegen konnte. Ein paar Km später spürte ich die Finger gar nicht mehr. Glücklicherweise konnte ich meine Position bis zum Schluss halten und erreichte nach 1:47:15 endlich das ersehnte Ziel. Ich belegte den 2. Platz in der M35 und den 13. in der Gesamtwertung.

Es war eine interessante Erfahrung unter diesen Bedingungen zu laufen. Trotz der Müdigkeit in den Beinen konnte ich ungefähr das Tempo laufen, das ich mir vorgenommen hatte. Abgesehen von Läufen auf vereister Strecke waren es hier jedoch die extremsten Bedingungen, die ich je bei einem Lauf erlebt habe. Hatte damit im Vorfeld nicht gerechnet und definitiv die falsche Kleidung ausgesucht." (Text by Michael)

Start

18.4.17 Ein paar nachgereichte Berichte von Michael...

"Haybachlauf, Klein-Winternheim, 05.03.2017

Mit dem Haybachlauf in Klein-Winternheim über 10,7 Km wollte ich eine Woche vor dem Frankfurt Halbmarathon nochmal eine schnelle Einheit einlegen. Nachdem ich durch einen grippalen Infekt und zwei Wochen Trainingspause erst 10 Tage davor wieder ins Training eingestiegen bin, hatte ich mir vorgenommen den Lauf mehr als schnellen Trainingslauf angehen und nicht ganz am Limit laufen. Die Strecke verlief auf einem hügligen Kurs durch die Weinberge. Wegen starkem Wind waren die Bedingungen alles andere als optimal.

Schon nach dem ersten Kilometer lag neben dem Führenden lediglich die schnellste Frau vor mir. Durch die Aussicht auf einen der vorderen Plätze warf ich den Vorsatz hier einen Trainingslauf zu machen über Bord und wechselte ich den Wettkampfmodus. Nach zwei Km kam, nach einem kurzen Anstieg, das erste Gefälle. Hier zog ich das Tempo nochmal an und zog an der führenden Frau vorbei. Die Strecke führte nun ein langes gerades Stück bergab. Hier war der Rückenwind sehr hilfreich.

Nach knapp 5 Km liefen wir eine Schleife und die Strecke führte wieder in die andere Richtung. Dieser Abschnitt war nun deutlich schwerer zu laufen. Der Kurs führte größtenteils bergan bei heftigem Gegenwind. Es fühlte sich fast an als würde man gegen eine Wand rennen. Schnelles Laufen war unter diesen Bedingungen nicht mehr möglich. Der Führende lag mittlerweile deutlich vor mir. Auf den Dritten hatte ich allerdings deutlichen Vorsprung.

Nach 9 Km endete endlich der Anstieg und es ging auf einen relativ windgeschützten Stück zurück nach Klein-Winternheim. Nach 44:03 Minuten kam ich als zweiter gesamt und erster in der Ak ins Ziel. Damit hätte ich vorher nicht gerechnet. Im Ziel erhielt ich wie jeder Finisher eine Gummiente. Es war ein schöner, gut organisierter Lauf, auf einer sehr schönen Strecke. Lediglich die Wetterbedingungen waren durch den heftigen Wind alles andere als optimal.


Frankfurt Halbmarathon 12.03.2017

Nach einem halben Jahr stand für mich wieder ein Halbmarathon auf dem Programm. Seit meiner Verletzungspause war es gleichzeitig der längste Wettkampf. Den Schwung vom Haybachlauf letzte Woche wollte ich mitnehmen und mich meiner Bestzeit soweit wie möglich nähern.

Kurz vor dem Start gab es die Mitteilung, dass sich selbiger um 10 Minuten verzögert. Ich verließ den Startblock um mich noch ein Stück warm zu laufen. Leider kam ich danach nicht mehr nach ganz vorne im Startblock, wodurch ich nicht in dem Tempo loslaufen konnte, wie ich es mir vorgenommen hatte. Kurz vor mir bildete sich eine große Gruppe um die Pacemakerin für die 1:29. Hier war überholen nicht möglich. Erst nach knapp 2 Km konnte ich die Gruppe hinter mir lassen und nun endlich das Tempo anziehen. Hier ging es nun durch die menschenleere Bürostadt hinunter zum Mainufer, wo wir über die Promenade von Niederrad bis Sachsenhausen liefen. Kurz vor der 10 Km-Marke führte die Strecke wieder zurück in die Stadt. Nun ging es durch Sachsenhausen zur Isenburgerschneise, wo die Strecke ein langes gerades Stück durch den Wald zu einem Wendepunkt führte. Ich versuchte hier das Tempo so gut es ging anzuziehen um die Zeit, die ich am Anfang verlor zumindest teilweise wieder reinzuholen. Über die Otto-Fleck-Schneise ging es zurück zur Commerzbank-Arena, wo sich auch der Start befand. Ich erreichte das Ziel nach 01:25:26. Für mich etwas enttäuschend. Hatte mir eine schnellere Zeit vorgenommen. Insgesamt war es trotzdem ein schöner Halbmarathon auf einer flachen schnellen Strecke. Ein toller Mix aus Stadt- und Landschaftslauf.

Stadtlauf, Friedrichsdorf, 02.04.2017

Um nach den vielen langen Läufen der letzten Wochen wieder etwas für die Schnelligkeit zu tun hatte ich mich kurzfristig für die Teilnahme am Stadtlauf in Friedrichsdorf über 15 Km entschlossen.

Auf einer teils asphaltierten, teils geschotterten Strecke ging es von Seulberg, auf einem Rundkurs, durch mehrere Stadteile von Friedrichsdorf. Früh merkte ich, dass die Strecke nicht ganz so flach war, wie es der Veranstalter angekündigt hatte. Am standen bei mir 140 Höhenmeter auf der Uhr. Nachdem ich es auf den ersten beiden Km recht verhalten angegangen war steigerte ich das Tempo. Ich machte ein paar Plätze gut und konnte die Geschwindigkeit trotz der Höhenmeter relativ konstant halten.

Nachdem die Strecke später ein paar Km relativ flach verlief begann nach 13,5 Km ein langer Anstieg, der zum Startpunt zurückführte. Hier kamen wir ins Feld der Langsamen Teilnehmer des 10 Km-Laufs, der später gestartet wurde. Nach 01:01:16 erreichte ich als 16. gesamt und 6. in der Ak das Ziel. Es war ein schöner Lauf auf einer abwechslungsreichen Strecke. Auch das Wetter war mit 15 Grad und Sonnenschein optimal.

6-Stundenlauf, Mörfelden-Walldorf, 09.04.2017

Für mich war es ein Trainingslauf und gleichzeitig eine Premiere. Kurz vor dem Ende der Anmeldefrist entschied ich mich dazu am 6-Stundenlauf in Mörfelden-Walldorf teilzunehmen. Ich hatte ohnehin vor an dem Wochenende ca. 60 Km in lockerem Tempo zu laufen, wodurch der Termin optimal für mich war. Es war außerdem meine erste Teilnahme an einem 6-Stundenlauf. Die Bedingungen waren mit Temperaturen um die 20 Grad und Sonnenschein optimal.

Neben mir nahm auch noch Frank teil, der nach seinem Deutscher Meister-Titel diesmal nur einen Trainingslauf machen wollte. Für ihn war es der 99ste Marathon. Direkt vom Start zog er jedoch mit einer kleinen Gruppe von Teilnehmern vorne weg. Als er mir das erste Mal entgegen erinnerte ich ihn daran, dass er doch langsam laufen wollte. Die Reaktion darauf war ein erstaunter Blick und die Antwort "Ja das ist langsam". Später zeigte er sich sehr verwundert über das Tempo in dem ich lief.

Um keine zu lange Regenerationszeit zu haben versuchte ich konsequent einen 6er-Schnitt zu laufen und am Ende möglichst genau auf 60 Km zu kommen. Nach ein paar Runden bekam ich jedoch Magen-Darm-Probleme. Nach ca. 1,5 Stunden begann die Monotonie der Rundstrecke zu nerven. Nach etwas mehr als 2 Stunden hatte ich mich jedoch daran gewöhnt und fing an die Strecke zu genießen. Nach knapp 30 Km bekam ich Schmerzen in der linken Achillessehne, die auf den nächsten Kilometern stärker wurden. Ich verließ die Strecke und machte an einer Treppe neben dem Sportplatz ein paar Übungen. Die Schmerzen kamen danach wieder und ich wiederholte die Übungen noch 2 Mal.

Was die Km anging war ich dadurch ins Hintertreffen geraten. Das Tempo wollte ich aber auch nicht zu stark anziehen. Frank überrundete mich einige Male, feuerte mich an und sagte mir wie viele Km er bislang gelaufen ist und wie viel noch zu seinem 99sten Marathon fehlten.

Am Ende lief ich 57,4 Km, was zu meiner Überraschung noch zum 3. Platz in der M35 reichte. Auf der Uhr hatte ich allerdings 58,5 Km. Da der Unterschied für die Platzierung jedoch keine Auswirkung hatte verzichtete ich auf einen Protest. Frank lief mit 71,9 Km einen sehr schnellen "Trainingslauf" und holte den 2. Platz in der M50." (Text by Michael)

3.4.17 6 h DM MünsterHandorf...

"Für Anna solte es die Erste DM und ihr längster Lauf werden, wärend ich einfach nur das Ziel Hatte meinen Deutschen Meistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Einfacher gesagt als getan bei der Meldeliste von 150 M50 Läufern von denen Namhafte Grössen dabei waren mit Spartathlon Sieg un 24- DM Meisterschaften im Gepäck.
Die Form war bei mir gut nach fast 1100 Km Training dieses Jahr, während Anna nach Krankheit und Verletzung ein starkes Defizit aufwies.
Die 5 Km Rundstrecke auf dem Truppenübungsplatz Handorf ist fast flach und zu 80 % asphaltiert. 2 Wasserstellen auf der Runde sollten für ausreichend Versorgung und 13°C für schnelle Zeiten sorgen, Bzw. für lange Strecken.

Als der Startschuss um 10 Uhr fiel, setzte sich das Feld zunächst langsam in Bewegung, da man ja 6 Stunden Zeit hatte um Km zu machen.Schnell los lief nur Nele Adler-Behrens, die Deutsche Meisterin. Ich sortierte mich so um Platz 8-10 ein und lief zunächst mit Marcel Leuze aus Hamburg, der als Ziel 80 Km ausgegeben hatte. Bedeutet 4:30/Km Schnitt laufen. Ca. mein Tempo aus dem Vorjahr. Das klappte zunächst ganz gut, auch wenn mir Marcel etwas zu unrhytmisch lief und immer mal wieder eingefangen werden musste. Der Trick ist aber gleich mäßig zu laufen. Biss ca 3 Stunden lief es sehr gut und ich lag im Soll, bekam aber schon nach ca. 40 Km Magenprobleme, musste vom Gas und erst mal auf ein Dixiklo. Dabei verlor ich nicht nur Zeit sondern auch Platz 1 in meiner AK.

Die nächsten 1,5 Stunden hatte ich Zeit mir zu überlegen wie ich meinen Plan B ausrichten soll, da Plan A nach 50 Km in 3:46h nicht mehr realistisch erschien. Weiter auf Bestweite über 78,63 Km laufen oder zu versuchen Platz 2 abzusichern. Ich entschied mich mal zu sehen was vor mir passiert, nachdem ich die Abstände von 45 Sekunden und 2,5 Minuten uaf Platz 1 und 2 bekommen hatte und immer noch über 1 Stunde zeit blieb. Schon auf der nächsten Runde bei Km 62 konnte ich den 3. überholen und bekam bei 70Km die Ansage 1:45 auf 1. Da machte es noch mal klick und ich wurde wieder schneller. Als Michael Eitner in Sicht kam konnte ich tatsächlich noch mal knapp 4:30/km laufen und zügig an ihm vorbei laufen. Da waren nur noch 15 Minuten übrig. Voll durchgezogen und noch rund 400 m Vorsprung rausgelaufen, als bei Km 77,425 Km die Schlußsirene ertönte. Kaum zu glauben. ich hatte es wieder geschafft obwohl ich schon nicht mehr drann geglaubt hatte. Wieder Deutscher Meister. Ohne Bestweite aber um eine Erfahrung und einen Titel Reicher. Niemals aufgeben bevor das rennen zu Ende ist.

Für Anna liefs richtig gechmeidig,. Sie Zog ihre Runden wie ne kleine Dampflock ohne ein mal zu gehen und hatte auch ohne training am Ende 53,5 Km auf dem Tacheo. Bestweite. Alles Kopfsache !! Sensationell.
Auch Gordon, der mit uns angereisst war und von Janni betreut wurde stand am Ende eine Bestweite von über 68 Km zu Buche.
Wir konnten nach 4 Stunden sogar eine runde zusammen drehen, als ich ihn überrundete und gerade nicht mehr viel schneller konnte.
Der Knaller war aber Nele, die mich nicht nur überrundete sondern am Ende einen neuen Phantastischen Weltrekord von fast 85,5 Km lief, was mehr als 2 Marathons in 6 Stunden entspricht. Mehr als 2 Km drauf gepackt. Unfassbar." (Text by Frank W.)

Münster



















24.2.17 Mörfelden HM...

"Anna und ich waren am Wochenende mal in Mörfelden die Form testen. Für sie war es der erste längere Lauf nach einer 3 wöchigen Fussknöchelverletzung, für mich ein weiterer langer Lauf unter Wettkampfbedingungen, um langsam an meine DM Form vom letzten Jahr anknüpfen zu können.

 Anna lief ein schön gleichmässiges Rennen und konnte ihr Tempo sogar auf der 2. Runde etwas steigern. Zielzeit war 2:06, gelaufen is sie 1:59:14 h .

Sauber unter 2 h, trotz fehlendem Training und getapetem Fuss.

 Bei mir war das Ziel die 40 Km voll zu machen und zusätzlich zum HM noch eine In- und Outlap zu laufen. Die Einlaufrunde war dann mit 4:27/km Schnitt schon recht zügig und es fühlte sich gut an, trotz Minusgraden vor dem Start.

 Das Rennen selbst lief dann auch gut für mich. Zu Anfang hängte ich mich an Hauptkonkurent Frank Zimmer, der erstmals in der M50 läuft und konnte sein Tempo um die 3:50/Km gut mitgehen. Der bekam aber Ende der ersten Runde Probleme so das ich alleine mein Tempo weiterlief und auf der 2. Runde nur etwas Gas zurück genommen habe um die Konkurenz nicht wieder ran kommen zu lassen. Am Ende reichte eine 1:23:26" zu Platz 1.

Ich hab dann noch eine gemütliche 10 Km Runde drann gehängt so das am Ende tatsächlich 40 Km in 2:53 h unter dem Strich standen. Wäre auch ein schöner 3-h Marathon geworden  Form passt also für die 6 Stunden DM in 2 Wochen." (Text by Frank W.)

AnnaFrank
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29.1.17 Rodgau Ultra 50...

"Für Anna war es eine Premiere, für michh die 7 Teilnahme in 9 Jahren. Quasi eine Pflichveranstaltung im Januar. Leider war Anna 2 Wochen Krank und ging mit nur Knapp 100 Km im Januar und leicht angeschlagen an den Start. Das schöne ist das man in Rodgau alle 5 Km raus gehen kann. Vorweg, sie hats durchbgebissen und ihren ersten Ultra in 5:24:43" h gefinischt. Grossartige Leistung unter den Voraussätzungen. Platz 11. W40 als Belohnung und jede Menge Glückwünsche.
Bei mir lief es nach guter Vorbereitung in den letzten 2 Monaten erstaunlich gut. Ich habe schnell eine gute Gruppe von 8 Läufern gefunden die mein angestrebtes Tempo lief. Zielzeit war so 3:35-3:40 h.

Mit Christoph Lux und Michael Eitner waren 2 alte Bekannte dabei, so das es ein kurzweiliger Lauf wurde und wir lange gemeinsam laufen konnten. Michael musste erst in Runde 6 abreissen lassen, wärend 3 von un mit Konstant hohem Tempo von ca. 21:30" pro Runde weiter liefen. Erst in der Letzten Runde lief uns Christoph Lux davon und ich musste etwas Kämpfen um auf dem Gas zu bleiben. Nur 20 Sekunden verloren und eines der gleichmässigsten Rennen aller Teilnehmer gelaufen. Differenz von schnellster zu langsamster Runde gerade mal 34 Sekunden. So kam am Ende eine top Zeit von 3:34:33" raus die reichte um die AK M50 im Rodgau erstmals zu gewinnen. 6 Minuten Vorsprung auf Micheal Eitner und ca. 18 auf Ralf Giese. Der Gesamt Platz 12. zeigte das ich wohl mit den kalten Bedingungen von -6°c am Start gut zurecht gekommen bin, wärend andere doch grössere Einbrüche hatten. Top Einstieg in dieses Ultralaufjahr. Es wird spannend !!" (Text by Frank W.)

AnnaFrank


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25.1.17 Mörfelden...

"Mitte Januar ist Marathonstaffel in Mörfelden und ich kann mich eigentlich an kein Jahr erinnern, in dem wir da nicht präsent waren. Auch 2017 waren wir wieder mit 2 Staffeln unterwegs, wobei eine Staffel, die dann auch als Passtschon98 & Friends angemeldet war, durch 2 Gastläufer/innen unterstützt wurde. Dank an Corinna und Michael S. Die "Friends" - Staffel hat auch den internen Wettkampf gewonnen. Frank W. wurde zwar vom Startläufer des reinen Passtschon-Teams Michael P. auf der ersten Runde regelrecht zersägt. Ehrlicherweise muss man aber sagen, dass Frank die Sache auch locker anging, weil er nächste Woche in Rodgau angreifen will. Außerdem hängte er kurzerhand auch noch eine 2. Runde dran, auf der er Frank S. dann die eine oder andere Minute abnahm. Gunter gab auf Runde 3 für Passtschon dann alles und holte den Rückstand auf Corinna von den "Friends" fast auf, Klaus konnte die Aufholjagd gegen den Schlussläufer der "Friends" Michael S. Aber nicht erfolgreich vollenden.
Dennoch waren alle mit ihren Leistungen bei überraschend guten Bedingungen - zwar arschkalt und gefrorener Boden, aber kaum glatte Stellen - zufrieden. Hinterher gingen wir zwar diesmal bei der Siegerehrung leer aus, aber bei  extrem leckerem von Anna gebackenen Kuchen und Glühwein (Dank an Gunter und Frank W.) rundeten wir den wieder einmal sehr gelungenen Sonntagvormittag ab." (Text by Klaus)

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14.1.17 Lindenseelauf Rüsselsheim 10 Km...

"Am Samstag stand für mich Lauf Nummer 2 in diesen Jahr auf dem Programm. Beim Lindenseelauf in Rüsselsheim ging es auf einer ähnlichen Strecke wie letzte Woche in Rodgau über 10 Km durch den Stadtwald. Nachdem Sturmtief Egon, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag über das Rhein-Main-Gebiet zog war es bis Samstagmorgen unklar, ob der Lauf überhaupt stattfinden würde. Glücklicherweise konnte er stattfinden. Jedoch war der Zustand der Strecke alles Andere als optimal.

Etwas unsicher war ich mir, welche Schuhe die richtigen für diese Strecke sind. Da es über befestigte Waldwege ging entscheid ich mich für normale Wettkampfschuhe und gegen Trailschuhe. Wie sich zeigte war das die falsche Wahl. Die Wege waren ziemlich matschig. Es war überall ein Mix aus Schnee, Matsch und Schlamm. Hätte nicht gedacht, dass die Hauptwege in so schlechtem Zustand sind. Ich lief so gut und schnell es die Bedingungen zuließen und erreichte nach 40:29 Minuten das Ziel, was den 17. Platz in der Gesamtwertung und den 3. in der M35 bedeutete.

Beim Warmlaufen entdeckte ich, sehr zu meiner Überraschung, einen Läufer im Passtschon-Shirt, den ich bis dahin nicht kannte. Detlev Enkler, der 2001 zu Passtschon stieß, in den letzten Jahren jedoch nicht mehr zur Viehweide kam. Er erreichte nach 57:07 Minuten das Ziel und erreichte den 33. Platz in der M50." (Text by Michael)

7.1.17 Winterlaufserie Jügesheim 10 Km...

"Mit dem dritten Lauf der Winterlaufserie in Jügesheim, stand für mich der erste Wettkampf im neuen Jahr auf dem Programm. Nach dem Kälteeinbruch in den letzten Tagen waren am Wettkampftag -5 Grad. Es lag kein Schnee. Lediglich an zwei Stellen war es glatt. Hier hatte der Veranstalter allerdings Holzspäne gestreut, so dass man gefahrlos drüber laufen konnte. Von dem im Vorfeld gemeldeten Eisregen war zumindest bis hierhin nichts zu sehen.

Nachdem ich den Silvesterlauf, letzte Woche, etwas zu schnell angegangen bin, lief ich hier den ersten Kilometer ziemlich locker und zog danach das Tempo an. Anders als in Weilbach konnte ich die Geschwindigkeit halten und beendete den Lauf mit 39:36 Minuten, was mir bei der starken Konkurrenz Platz 48 gesamt und Platz 5 in der M35 einbrachte.

Ich bin froh, dass es nach der Verletzung bei mir langsam aufwärts geht. Insgesamt war es ein sehr schöner Lauf auf einer flachen, schnellen Strecke. Trotz Kälte herrschten gute Bedingungen. Lediglich die Rückfahrt wurde zur Rutschpartie. Kaum war ich in Jügesheim losgefahren, begann der angekündigte Eisregen. Ich kam jedoch ohne größere Vorfälle nach Hause." (Text by Michael)